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Wir verfügen über eine ganze Reihe von Methoden, begonnen von dem klassischen Stripping, über wenig invasiven Kryostripping bis hin zu EVLT* – endoluminären Technik der endovenösen Venenschließung mittels eines Laserstrahls.
Wahl der Behandlungsmethode. Nicht bei allen Patienten findet die gleichmäßige Behandlung und nicht bei jedem lässt sich die gegebene Behandlungstechnik anwenden. Während der Beratung mit dem zuständigen Arzt werden nachfolgende Aspekte besprochen: Der Fortschrittsgrad der Venenkrankheit und die beste Methode ihrer Behandlung. Wir geben uns alle Mühe, damit man das beste therapeutische Effekt erreicht wird, das mit dem ausgezeichneten, kosmetischen Effekt aneinander geht. Die EVLT*-Behandlung oder das Kryostripping dauern ca. 1,5 Stunden. Für den Zeitraum von 24 Stunden nach der Behandlung wird eine elastische Binde aufgezogen, die dann gegen einen bequemen Kompressionsverband getauscht wird, die der Patient ca. 3 Woche trägt. Der Patient kann ab dem nächsten Tag nach der Behandlung seine private und nach ein paar Tagen auch die berufliche Aktivität fortsetzen.
Viele Personen fürchten der Anästhesie und resignieren aus der Behandlung aufgrund der Angst vor Narkose oder Perdurakanästhesie – „in die Wirbelsäule”. In unserer Klinik führen wir seit viele Jahren operative Eingriffe der Entfernungen von Krampfadern – sogar dieser größten – unter lokalen Anästhesie. Einerseits erlaubt es die Behandlung bei den Patienten vorzunehmen, bei denen andere Art von Anästhesie aus Gesundheitsgründen abzuraten ist, andererseits erlaubt aber die lokale Anästhesie, unmittelbar nach der Behandlung nach Hause zurückzukehren. Diese Betäubungsart kann ideal mit Sedierung eingesetzt werden, was den Komfort der Behandlung erhöht. Wie bereits erwähnt, ist jeder Patient und jede Krankheit unterschiedlich. Nicht immer bedarf es des Strippings oder der EVLT*-Behandlung. Wir haben dann die Situation, wenn den Ausgangspunkt der krankheitsbedingten Änderungen die insuffizienten Perforatoren (Verbindungsvenen) bilden, die den tiefen mit dem oberflächlichen Venensystem verbinden. In solchem Falle beruht die beste Lösung auf Schließung der Perforatoren mittels Ultraschall und auf der Entfernung der Venen nach der Müller-Methode. Bei dieser Methode werden durch Einstiche spezielle Häkchen eingeführt, mithilfe derer man die veränderten Venen entfernt. Die Methode hinterlässt lediglich kleine Pünktchen, die nach 2-3 Monaten schwinden.
* Abkürzung aus dem Englischen für Endo Venous Laser Treatment – endovenöse Laserbehandlung.
Entfernung der Krampfadern mit Laser-Behandlung der Krampfadern-Laserentfernung von Krampfadern-Behandlung von Krampfadern.
Kleine Veränderungen, also die s.g. Netzkrampfadern, teleangiektatische Venenerweiterungen, Venektasien und Teleangiektasien werden mit anderen Methoden beseitigt. Die Gefäße, denen Durchschnitt von 1 bis 2 mm beträgt, entfernt man mit der Methode der Sklerotherapie mittels des Präparats Aethoxysklerol bzw. Sklero-vein in Form einer Flüssigkeit oder eines Schaums. Zu den Injektionen verwendet man Spritzen mit sehr dünnen Nadeln, wodurch die Behandlung fast schmerzlos verläuft. In dem Bereich, bei dem die Injektionen durchgeführt wurde, kommt es zu einer Entzündung, die zur Verfaserung des Gefäßes und zur Schließung des Blutdurchflusses führt.
Der Prozess der Schließung dauert ein paar Wochen und bedarf in der Anfangswoche, dass ein spezieller Druckverband getragen wird. Die Sklerotherapie mit Beleuchtung der Venen mittels das Gerät VEINLITE LED VEINLITE ermöglicht die für den Ultraschall nicht sichtbaren, kleinen Gefäße (Teleangiektasien) und den Netz der an Beinen sichtbaren kleinen Gefäße in der Tiefe bis zu 1Zentimeter zu lokalisieren. Die kleineren Gefäßchen, deren Durchschnitt 0,3mm bis 1,0mm beträgt, werden am besten mit dem Nd-Yag-Laser 1064 nm geschlossen, dessen Einsatz mit der in den roten Blutkörperchen enthaltenen Hämoglobin verbunden ist. Die Behandlung beruht auf unmittelbarer Bestrahlung eines mit roten Blutkörperchen gefüllten Gefäßes. Infolge der Beleuchtung entsteht eine Mikroentzündung, die zur Verfaserung und zum Schwund des Gefäßes führt.
Die bei dieser Methode verwendeten Laserstrahlen haben unterschiedliche Wellenlängen und, was damit zusammenhängt, einen unterschiedlichen Einfluss auf Wasser und Hämoglobin. In jedem Fall ist das Effekt, dass man erhält, stets gleich und beruht auf Zerstörung der inneren Schicht eines Blutgefäßes, was seine Verfaserung und schließlich Schwund bewirkt.





